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Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn



ATEMSCHUTZTRAINING IN FRIEDRICHSFEHN

Am Samstag, 09.06.2018, haben sich einige Atemschutzgeräteträger zu einer Trainingseinheit getroffen. Ausgearbeitet wurden die Übungen von den Atemschutzgerätewarten der Einheit, Florian Hadeler und Jens Hilgen. Auf dem Gelände der Grund- und Oberschule Friedrichsfehn galt es, verschiedene Stationen abzuarbeiten. Die Trupps mussten als erstes im Fahrradschuppen einen Aufgabenzettel suchen. Durch diesen wurden sie aufgefordert, eine Übungsnotfallmeldung abzusetzen. Das ist insofern wichtig, da es eine Standard-Meldung gibt im Einsatzfall, die abgesetzt wird, wenn ein Atemschutztrupp in eine Notlage gerät. In Übungen lautet so eine Meldung wie folgt: „Dies ist eine Übungsnotfallmeldung: MAYDAY MAYDAY MAYDAY! Atemschutztrupp in Notlage. MAYDAY kommen!“. Die genaue Notfalllage, die im Ernstfall natürlich niemand erleben möchte, würde dann noch spezifiziert werden.
Danach galt es, eine auf einem Klettergerüst bewusstlose Person zu retten. Diese Person, in Form einer schweren Übungspuppe, wurde dann mit Feuerwehrleinen und Bandschlingen gerettet. Danach musste ein sehr großer Reifen mindestens 8 mal von den Trupps umgeworfen werden. Das alles war den Trainern aber noch nicht genug, es ging dann zu einem weiteren Klettergerüst, auf dem sich ein Kind in Form einer dementsprechend kleinen Übungspuppe verletzt hatte. Nach der Rettung des Kindes wurde dann ein weiteres Klettergerüst erklommen, um dann abschließend zurück zum Ausgangspunkt zu gehen. Da aber die Trupps noch genügend Luftvorrat in den Atemschuztflaschen hatten, wurde der große Reifen noch weitere 3 mal umgeworfen.
Insgesamt waren die Übungen bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad sehr schweißtreibend und anstrengend, sie wurden aber von den eingesetzten Trupps mit Bravour gemeistert.
Die Feuerwehr Friedrichsfehn hat mehrmals im Jahr ein spezielles Training für die Atemschutzgeräteträger auf dem Dienstplan, um die Fitness und auch den Umgang der Kameradinnen und Kameraden in solchen Situationen immer wieder aufs Neue zu prüfen.



 

Stürmisches Jahr für die
Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfehn

Jahreshauptversammlung – Feuerwehreinheit Friedrichsfehn blickt auf 2017 zurück
Friedrichsfehn – Insgesamt 42 Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfehn im Berichtsjahr 2017 zu bewältigen. Besonders gefordert wurde die Einheit bei den beiden Herbststürmen Xavier und Hewart im Oktober vergangen Jahres. Erstmals in seiner langjährigen Tätigkeit in der Feuerwehr in Friedrichsfehn mussten bei den Stürmen auch schweres technisches Gerät zu Hilfe genommen werden, resümierte Ortsbrandmeister Uwe Hilgen anläßlich der Jahreshauptversammlung der Einheit. Dadurch waren auch die Einsatzstunden im Vergleich mit dem Vorjahr mit 814 fast doppelt so hoch. Insgesamt wurde eine Gesamtstundenzahl von 9.897 Stunden abgeleistet, wovon 4.564 Stunden auf die Jugendabteilung fielen. In der aktiven Wehr wurden mehr als 100 Dienste durchgeführt, so wurde unter anderem erneut das Osterfeuer ausgerichtet und beim großen Dorffest wurde für die Sicherheit des Festumzugs gesorgt. Zum Ende des letzten Jahres wurde für die Datenerfassung ein neues Programm eingeführt, somit können nun alle Einsätze und Aktivitäten per Computer erfasst und ausgewertet werden.
In der Jugendabteilung der Wehr wurden ebenfalls wieder vielfältige Aktivitäten und Dienste durchgeführt. Das Kreiszeltlager im vergangenen Jahr in Metjendorf, an dem die Jugendfeuerwehr Friedrichsfehn teilnahm, stand allerdings unter keinem guten Stern, da leider aufgrund des schlechten Wetters viele Aktivitäten buchstäblich ins Wasser fielen. Jugendwart Hartmut Deeken berichtete weiterhin, dass man beim Kreisentscheid in Hahn den ersten Platz erreichte. Somit hatte man die Berechtigung, am Bezirksausscheid für den Bundeswettbewerb teilzunehmen. Hier erreichte die Jugendabteilung einen tollen 18. Platz von insgesamt 43 Mannschaften.
Florian Hadeler, Orts-Atemschutzwart, berichtete von den Aktivitäten im Bereich Atemschutz. Die Anzahl der Atemschutz-Geräteträger in der Einheit Friedrichsfehn ist weiterhin sehr hoch, fast die Hälfte der aktiven Kameraden verfügt über die Berechtigung, schweren Atemschutz tragen zu dürfen. Und auch in 2018 werden weitere Kameraden am Ausbildungslehrgang für Atemschutz-Geräteträger teilnehmen.
Bürgermeisterin Petra Lausch zeigte sich in ihren Grußworten denn auch beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten der Wehr. Sie sprach ebenso Dank und Anerkennung aus dem Rat und von der Verwaltung aus. Hinsichtlich des geplanten Neubaus des Feuerwehrhauses berichtete Frau Lausch, dass voraussichtlich im Juni diesen Jahres mit den Baumaßnahmen begonnen werden soll.
Weitere Grußworte übermittelten Dr. Hans Fittje, Vorsitzender des Feuerwehrausschusses. Er berichtete von den Aufgaben und Sitzungen aus dem Ausschuss und hob hervor, dass die beantragten Gerätschaften und Anschaffungen gerne vom Ausschuss befürwortet würden.
Auch Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff bedankte sich bei den Kameradinnen und Kameraden für die geleisteten Tätigkeiten. Den traditionell schönen Tagungsordnungspunkt Beförderungen konnte Hinrich Bischoff dann ebenfalls noch vornehmen. So wurden Omneya Lindner zur Feuerwehrfrau und Jonas Niedrig zum Feuerwehrmann befördert, Matthias Heeg darf sich fortan Löschmeister nennen. Klaus-Dieter Lamarre wurde mit dem Ehrenzeichen in Silber vom Oldenburgischen Feuerwehrverband ausgezeichnet.

Auf dem Foto von links nach rechts:
Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff, Matthias Heeg, Bürgermeisterin Petra Lausch, Klaus-Dieter Lamarre, Omneya Lindner, Feuerwehrausschuss-Vorsitzender Dr. Hans Fittje, Jonas Niedrig, Stellv. Ortsbrandmeister Christian Niedrig, Ortsbrandmeister Uwe Hilgen, Ehren-Gemeindebrandmeister Enno Gerdes-Röben.

 


 
Das neue Feuerwehrhaus nimmt Formen an (zum NWZ-Artikel bitte auf das Bild klicken)