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Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn


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Einsatzübung in Klein-Scharrel

Um 18:17 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Friedrichsfehn und Jeddeloh II mit dem Stichwort „Wohnungsbrand durch Renovierungsarbeiten“ an den Schafdamm nach Klein-Scharrel alarmiert. Bereits bei Eintreffen des ersten Fahrzeugs stand eine Person an einem offenen Fenster eines Einfamilienhauses und rief um Hilfe. Das gesamte Gebäude war stark verraucht, dem Einsatzleiter wurde mitgeteilt, dass sich noch weitere Personen in dem Gebäude befinden würden. Sofort gingen 2 Trupps unter schwerem Atemschutz vor, um nach den vermissten Personen zu suchen. Parallel wurde eine Wasserversorgung aufgebaut, um mit den Löscharbeiten beginnen zu können. Im Verlauf des Einsatzes stellte sich dann glücklicherweise heraus, dass es sich nur um eine unangekündigte Alarmübung handelte, welche von den Friedrichsfehner Kameraden Hartmut Deeken und Florian Ötjen-Meyer ausgearbeitet wurde. Nach Ende der Übung gab es eine Abschlussbesprechung mit Kaltgetränken und Bockwürsten. Die Ortsbrandmeister aus Friedrichsfehn, Uwe Hilgen und aus Jeddeloh II, Alf Kruse zeigten sich sehr zufrieden mit dem zügigen Abarbeiten der gestellten Aufgaben. Solche Alarmübungen finden in regelmäßigen Abständen statt, um die Einsatzbereitschaft der Ortswehren unter realen Bedingungen prüfen zu können.


Atemschutzübung in Friedrichsfehn

Die jährliche Belastungsübung haben die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn erfolgreich absolviert. Üblicherweise findet diese Pflichtübung jährlich in der Atemschutzübungsstrecke der Technischen Zentrale in Elmendorf statt. Diese ist coronabedingt jedoch immer noch geschlossen, weshalb die Ortsfeuerwehren die Übungen eigenständig durchführen, um die Tauglichkeit der Atemschutzgeräteträger aufrecht zu erhalten.
In Friedrichsfehn gibt es schon lange eine anspruchsvolle eigene Übungsstrecke, die in dem Elternhaus des Ortsbrandmeisters individuell gestaltet werden kann. Mit einer Nebelmaschine wurde dafür gesorgt, dass in den Räumlichkeiten wie in einem echten Einsatz fast keine Sicht mehr herrschte. Zusätzlich wurden mittels Lautsprechern Hilfeschreie und weitere laute Geräusche produziert, um auch dadurch einen Stressfaktor bei den Einsatzkräften aufzubauen. Weiterhin hatten die Atemschutzgeräteträger verschiedene körperlich anstrengende Übungen zu absolvieren, um ihre Fitness und Belastbarkeit unter Beweis zu stellen.

Das Fazit der ersten Gruppe: erschöpfte und zufriedene Feuerwehrkräfte und ebenso zufriedene Orts-Atemschutzgerätewarte, die ihren Kameraden alles abverlangt haben.

Zwei weitere Termine folgen noch, sodass dann in Kürze alle Atemschutzgeräteträger wieder auf dem neuesten Stand sind. Auch der stellvertretende Ortsbrandmeister zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen der Einsatzkräfte.

EINSATZBILANZ IN FRIEDRICHSFEHN

Feuerwehr rückt zu 38 Einsätzen aus

Insgesamt rückte die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfehn in 2020 zu 38 Einsätzen aus. Die Anzahl der Dienststunden war aufgrund der Corona-Pandemie deutlich geringer als im Vorjahr.

72 Feuerwehrmitglieder hatte die Ortsfeuerwehr Friedrichsfehn zum Stichtag am 31. Dezember 2020 im Gesamtpersonalbestand. Die Mitgliederzahl teilt sich auf in 41 aktive Mitglieder, 18 in der Jugendfeuerwehr und 13 in der Altersabteilung.

 

38 Einsätze hat die Ortsfeuerwehr im Jahr 2020 geleistet. Davon waren 14 Brand- und 6 Hilfeleistungseinsätze sowie 9 Sturmeinsätze. Zu Einsätzen bei ausgelösten Brandmeldeanlagen und privaten Rauchmeldern wurde die Feuerwehr 6 mal alarmiert.

Ein Brandeinsatz im Dezember vergangenen Jahres in Edewecht forderte den Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren der Gemeinde. Die Gesamt-Einsatzstunden belaufen sich auf knapp 490.

 

Fahrzeuge befinden sich im Fuhrpark der Friedrichsfehner Feuerwehr. Dieser umfasst ein Löschgruppenfahrzeug LF8, ein Tanklöschfahrzeug TLF8/18 sowie einen Mannschaftstransportwagen MTW. Derzeit befindet sich die Einheit in der Planung für ein neues Löschgruppenfahrzeug, welches in 2023 in Dienst gestellt werden soll.

 

3.144 Gesamt-Dienststunden leisteten die Feuerwehrleute in der aktiven Wehr in 2020 (Vorjahr: 5.400), in der Jugendfeuerwehr waren es 558 Stunden. Hier waren im Vorjahr noch 2.000 Stunden mehr zu verzeichnen gewesen, die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben die Jugendabteilung extrem stark getroffen.

 

Neues Feuerwehrhaus

Im Juli 2020 konnte die Freiwillige Feuerwehr nach längerer Bauzeit ihr neues Domizil an der Florian-von-Lorch-Str. 1 beziehen. Die Feierlichkeiten konnten hier aufgrund der Corona-Pandemie leider nur in kleinstem Rahmen stattfinden. Die für 2021 geplante Einweihungsfeier und ein Tag der offenen Tür werden aller Voraussicht nach auf 2022 verschoben werden müssen.

Auf der Hauptversammlung in 2020 wurden Uwe Hilgen als Ortsbrandmeister und Christian Niedrig als stellvertretender Ortsbrandmeister für weitere 6 Jahre im Amt bestätigt.

Um auch unter den pandemiebedingten Einschränkungen das Leistungsniveu der Einheit aufrecht zu halten, werden seit Januar 2021 die Übungsdienste in digitaler Form abgehalten. So besteht zumindest die Möglichkeit, die Wintermonate mit theoretischen Themen zu überbrücken. Praktische Dienste im Freien unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften können dann hoffentlich ab dem Frühsommer wieder stattfinden.


Umzug in das neue Feuerwehrhaus vollzogen

Am 04.07.2020 um 17:32 Uhr wurden die Sirenen und Funkmeldeempfänger der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn ausgelöst. Als Einsatztext war zu lesen „Willkommen im neuen Feuerwehrhaus“. Ein letztes Mal machten sich die 3 Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn auf, den alten Standort unter Alarmbedingungen zu verlassen. Nach kurzer Fahrt wurden die Fahrzeuge am neuen Standort am Jeddeloher Damm unter Applaus von den dort wartenden Feuerwehrkräften inkl. den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und einem Alterskamerad in Empfang genommen, coronabedingt natürlich mit entsprechendem Abstand. Nachdem das neue Feuerwehrhaus einmal umrundet wurde, ließen es sich die anwesenden Gäste nicht nehmen, einige Worte an die Kameradinnen und Kameraden zu richten. Der Feuerwehrausschußvorsitzende und stellvertretende Bürgermeister, Dr. Hans Fittje überreichte nach seinen Worten einen symbolischen Schlüssel an den Ortsbrandmeister Uwe Hilgen. Kreisbrandmeister André Hoffbuhr und Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff wünschten den Feuerwehrkräften immer viel Spaß und Erfolg bei den Tätigkeiten im neuen Feuerwehrhaus.

Uwe Hilgen bedankte sich bei Rat und Verwaltung für die Unterstützung und Umsetzung vieler Wünsche der Kameradinnen und Kameraden bezüglich der Ausstattung der neuen Feuerwehr. Dadurch sind nun vielfältige Möglichkeiten geboten, die Übungsdienste noch interessanter zu gestalten. Sein Dank galt auch allen Kameradinnen und Kameraden für die tatkräftige Unterstützung in der Bauphase.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Niedrig sprach im Namen aller Kameradinnen und Kameraden einen Dank an Uwe Hilgen aus, der während der gesamten Planungs- und Bauphase beinah täglich für die notwendigen Besprechungen vor Ort war. Viele Wünsche wurden von ihm sofort in die Mannschaft getragen und somit auch von dort entsprechend abgestimmt.

Eine detaillierte Vorstellung des neuen Feuerwehrhauses sowie entsprechende offizielle Feiern und ein Tag der offenen Tür werden selbstverständlich nachgeholt, sobald es die Situation wieder zuläßt.

Gegen 18:15 Uhr war es dann offiziell: das neue Feuerwehrhaus in Friedrichsfehn wurde in Betrieb genommen!