07.07.2013 Wohnhausbrand in Kleefeld

Gegen 11 Uhr 40 wurde die Feuerwehr Friedrichsfehn mit dem Einsatzstichwort “Gebäudebrand groß” zu einem ausgedehnten Wohnhausbrand alarmiert. Aufgrund der Tatsache, daß die Kameraden gerade ihrem normalen Übungsdienst nachgingen, konnten beide Fahrzeuge unmittelbar nach der Alarmierung ausrücken.

Bereits auf der Anfahrt machte die weithin sichtbare Rauchsäule allen klar, daß hier eine Menge Arbeit auf die Feuerwehrleute zukommen würde.Die Besatzung des zuerst eintreffenden TLF 8/18 ging dann auch unmittelbar mit dem Schnellangriff von außen vor, zu dem Zeitpunkt brannte der große Anbau des Gebäudes, der eine Einliegerwohnung beinhaltet, bereits in voller Ausdehnung. Die Bewohnerin, eine ältere Dame, war glücklicherweise nicht mehr in dem Gebäude. Die Besatzung des kurz darauf eintreffenden LF8 stellte dann sogleich den 1. Angriffstrupp für den Innenangriff, während die übrigen Kameraden, unterstützt von der ebenfalls schnell eintreffenden Einheit Edewecht die Wasserversorgung aufbaute, welche von einem über hundert Meter entfernten Hydranten gespeist wurde. Der Trupp im Innenangriff konnte allerdings nur noch ein beschränktes Ausbreiten des Feuers in der unteren Etage verhindern, da sich mittlerweile die Flammen, verstärkt durch eine Rauchgasdurchzündung, auch in den gesamten Dachfirst des Hauptgebäudes gefressen hatten. Die Drehleiter aus Elmendorf sowie weitere Trupps unter Atemschutz von nunmehr 2 Seiten am Gebäude mußten dann sehr aufwändig viele Dachziegel hochnehmen, um an die Brandherde zu gelangen. Nach ca. 1 Stunde war das Feuer größtenteils unter Kontrolle, jedoch zogen sich die gesamten Löscharbeiten noch bis ca. 17:00 Uhr hin.

Aufgrund der Vielzahl der Anrufer wurden von der Großleitstelle Oldenburg insgesamt 6 Feuerwehreinheiten alarmiert. Dieses war auch insofern notwendig, da aufgrund der starken Rauchentwicklung auch im Außenbereich nur unter schwerem Atemschutz gearbeitet werden konnte. Bei den Außentemperaturen eine schweißtreibende, sehr anstrengende Arbeit. Auch der Rettungsdienst war in Bereitschaft, in der ersten Einsatzphase war dies der Rettungsdienst Oldenburg. Später übernahm die Sicherung der Einsatzkräfte der Rettungsdienst Ammerland. Für die Einheit Friedrichsfehn endete der Einsatz gegen17:45 Uhr.

Am Abend wurde von der Feuerwehr Friedrichsfehn nochmals eine Inspektion der Schadenstelle vorgenommen, um sicher zu gehen, daß sich keine Glutnester gebildet haben.

Im Einsatz waren:
FF Friedrichsfehn mit TLF8/18 und LF8; insgesamt 14 Feuerwehrleute
FF Edewecht mit TLF16/25, LF8/6, ELW, LF16TS, RW1
FF Husbäke mit TLF8W, LF8, RW1
FF Osterscheps mit TLF16/24, LF10/6
FF Kayhauserfeld mit LF10/6
FF Elmendorf mit DLK23/12, TLF16/25, LF8/6
TZ Ammerland mit Schlauch- und Atemschutzwechselwagen
Gemeindebrandmeister
Stellv. Kreisbrandmeister
Polizei
Rettungsdienst Stadt Oldenburg mit ztw. 3 RTW und NEF
Rettungsdienst Ammerland mit 1 KTW

Einsatz Nr. 13/2013